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Die formale Darstellung des IMRA-Modells wurde im Rahmen dieser Arbeit
in folgenden Teilbereichen genutzt:
- Der IMRA-Formalismus konnte bei der Implementierung des
Autorenwerkzeugs FMAD direkt in eine C++-Klassenhierarchie
transformiert werden, die den abstrakten Kern von FMAD bildet
(daher auch die C++-ähnliche Notation).
- Der Präsentationsalgorithmus diente als Vorlage für die Realisierung
des Interpreters von FMAD.
- Der IMRA-Formalismus stellt die formale Grundlage der
Media-Relationship-Diagramme dar.
- Die Gestaltung der Benutzerschnittstelle
(genauer Autorenschnittstelle) von FMAD ist
durch die Media-Relationship-Diagramme geprägt. Zur Implementierung
der Benutzungsoberfläche mußten die aus dem IMRA-Formalismus
hervorgegangenen C++-Klassen dazu lediglich um entsprechende
Ausgabefunktionen erweitert werden.
Desweiteren kann der IMRA-Formalismus unter anderem
zu folgenden Zwecken eingesetzt werden:
- Mit Hilfe des IMRA-Formalismus lassen sich
interaktive multimediale
Präsentationsanwendungen als eine Menge
von Tupeln formal spezifizieren.
- Mit Hilfe des IMRA-Formalismus lassen sich Eigenschaften interaktiver
multimedialer Präsentationsanwendungen ableiten.
- In Kapitel 6.3.1.2
wurden als spezielle komplexe Medienobjekte Kompositionsobjekte,
Navigationsprogramme,
Sequenz-Objekte, ParStart-Objekte, ParStartEnd-Objekte,
Iteration-Objekte und Hierarchie-Objekte informell beschrieben.
Spezielle komplexe Medienobjekte lassen sich mit
Hilfe des IMRA-Formalismusses auch formal
definieren. Dies wird am Beispiel der Kompositionobjekte und der
Navigationsprogramme im folgenden
demonstriert.
Die Numerierung entspricht dabei jeweils der
Numerierung der informellen Beschreibung.
Dietrich Boles
Thu Nov 14 14:58:01 MET 1996