Motivation für die Entwicklung von Hypertext/Hypermedia war die Möglichkeit der Erzeugung nicht-linearer Informationsverkettungen. Sequentielle Strukturen, wie herkömmliche Bücher, spiegeln nicht die Art und Weise wider, wie der Mensch Wissen in seinem Gehirn repräsentiert, nämlich als komplexes Netzwerk [GS90]. Beim Schreiben von Büchern muß die Information serialisiert werden. Beim Lesen müssen komplexe Zusammenhänge zumeist umständlich über Indexe wiederhergestellt werden. Bei dieser Art des Informationsaustauschs geht zwangsläufig Wissen verloren. Hypertext/Hypermedia-Systeme ermöglichen dahingegen den Aufbau netzwerkartiger und damit natürlicherer Informationsstrukturen [Con87].