Die Arbeit ist auf der Grundlage der im vorangegangenen Abschnitt aufgezählten Anforderungen gegliedert. In Kapitel 2 werden multimediale Präsentationsanwendungen charakterisiert und in das Gebiet der Multimedia-Systeme eingeordnet. Desweiteren werden der Entwicklungsprozeß einer multimedialen Präsentationsanwendung analysiert und daraus Anforderungen an Entwicklungswerkzeuge, also Autorenwerkzeuge, abgeleitet.
Kapitel 3 gibt einen Einblick in die Terminologie der Mensch-Maschine-Kommunikation. Darauf aufbauend werden Interaktionen in multimedialen Präsentationsanwendungen charakterisiert und klassifiziert.
Eine Einführung in die visuelle Programmierung sowie eine Diskussion der Probleme der visuellen Programmierung, die sich insbesondere im Zusammenhang mit Interaktionen ergeben, wird in Kapitel 4 vorgenommen.
In Kapitel 5 folgt eine Beschreibung und Analyse existierender Autorenwerkzeuge, die auf den Untersuchungen und Charakterisierungen der vorangehenden Kapitel basiert.
Die Ergebnisse der Analyse fließen in die Definition des IMRA-Modells, das in Kapitel 6 beschrieben wird, ein. Kapitel 6 bildet den konzeptionellen Schwerpunkt dieser Arbeit. Dort wird das IMRA-Modell zunächst informell erläutert. Anschließend folgt eine Untersuchung, inwieweit es den Entwicklungsprozeß einer multimedialen Präsentationsdanwendung unterstützt und damit als Grundlage für die Implementierung eines konkreten Autorenwerkzeugs geeignet ist.
Die grundlegenden Konzepte der Reimplementierung des Autorenwerkzeugs FMAD werden in Kapitel 7 vorgestellt. Insbesondere wird dabei auf die programmiertechnische Umsetzung des IMRA-Modells, auf die derzeit in FMAD integrierten Interaktionsobjekte sowie auf die Erweiterbarkeit von FMAD eingegangen.
Kapitel 8 beschließt die Arbeit mit einer Bewertung des IMRA-Modells, insbesondere bezüglich der gestellten Anforderungen. Ein Ausblick auf weiterführende Arbeiten demonstriert die Allgemeingültigkeit und Mächtigkeit des IMRA-Modells.
Im Anhang der Arbeit befinden sich eine formale Darstellung des IMRA-Modells, ein Glossar und ein Literaturverzeichnis.
Voraussetzung zum Verständnis der Arbeit sind Kenntnisse der objektorientierten Programmierung. Objektorientierte Konzepte werden nicht weiter erläutert. Hier sei auf die einschlägige Literatur verwiesen [Cox86, Weg87, Mey88, Eir93].