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Autorenschnittstelle von FMAD

Die Autorenschnittstelle von FMAD ist durch die in Kapitel 2.5 beschriebene Sichtweise auf den Entwicklungsprozeß einer interaktiven multimedialen Präsentationsanwendung geprägt. Die Editoren der Medienobjekte bilden den Hauptbestandteil der Autorenschnittstelle von FMAD. Jedes Medienobjekt besitzt dabei einen typspezifischen Editor. Die Editoren der Systemtypen wurden bereits in den vorangehenden Unterabschnitten vorgestellt. Die Editoren der komplexen Medienobjekte können als graphische Strukturierungseditoren, die Editoren der elementaren Medienobjekte als graphische-interaktive Layout-Werkzeuge im Sinne von Kapitel 2.5 angesehen werden. Sie werden in den folgenden Unterabschnitten noch detaillierter erläutert. Die Beziehungen der Editoren untereinander demonstriert Abbildung 7.11.

 
Abbildung 7.11:  Arbeiten mit FMAD

Nach dem Start von FMAD erscheint der FMAD-Editor auf dem Bildschirm. Er enthält ikonifizierte FMIMMPA- und FMMediaSet-Objekte. Durch Doppelklick mit der Maus auf die Ikonen können die jeweiligen Editoren der Objekte geöffnet werden. Ein FMIMMPA-Editor enthält das Start-Objekt einer Präsentationsanwendung -- im allgemeinen ein komplexes Medienobjekt. Dessen Editor kann ebenfalls wieder per Doppelklick geöffnet werden. In den Strukturierungseditoren können Beziehungen zwischen Medienobjekten graphisch spezifiziert werden. Elementare und komplexe Medienobjekte (genaugenommen ihre Ikonen) können dazu aus einem FMMediaSet-Editor, d.h aus einer Medienobjektsammlung, (oder auch einem anderen Strukturierungseditor) direkt-manipulativ in den entsprechenden Strukturierungseditor oder auch, falls dort noch kein Objekt vorhanden ist, in einen IMMPA-Editor verschoben werden. Die Editoren der elementaren Medienobjekte ermöglichen die Festlegung initialer Werte für die Attribute des Objektes. Handelt es sich um ein visuelles Medienobjekt, können bestimmte Attribute, wie das Fenster, in dem das Objekt erscheinen soll, oder die Position des Objektes im Fenster, direkt-manipulativ nach dem WYSIWYG-Prinzip spezifiziert werden. Dazu wird die Information, die das Medienobjekt repräsentiert, so auf dem Bildschirm dargestellt, wie sie auch bei der Präsentation erscheint.

Elementare und auch komplexe Medienobjekte können jederzeit über Menüs gespeichert und geladen werden. Auch ein Menü für einen Wechsel vom Entwicklungs- in den Ausführmodus, in dem der Interpreter aktiv wird, ist ständig verfügbar. Durch den Aufruf des Codegenerators wird editierbaren C++-Code erzeugt.


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Dietrich Boles
Thu Nov 14 14:58:01 MET 1996