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Elementare Medientypen

Die Klasse FMElementarMediaObject bildet die abstrakte Basisklasse aller elementarer Medientypen. Von ihr abgeleitet sind die ebenfalls noch abstrakten Klassen FMInteractionObject (Basisklasse aller Interaktionstypen) und FMActionObject (Basisklasse aller Ausgabemedientypen) sowie die konkrete Klasse FMVirtualObject, deren Instanzen den virtuellen Medienobjekte des IMRA-Modells entsprechen. Bei den Ausgabemedientypen wird weiter differenziert nach Typen, die ein kontinuierliches (abstrakte Klasse FMContActionObject) bzw. ein diskretes (abstrakte Klasse FMDiscreteActionObject) Medium repräsentieren.

Die Editorkomponente jedes elementaren Medienobjektes enthält als Layout-Werkzeug einen sogenannten Attributeditor (XFantasy-Dialogbox), in dem zum einen die Datei angegeben werden kann, in der die zu präsentierende Information enthalten ist, und in dem zum anderen die initialen Werte der Attribute des Objektes durch einen Autor festgelegt werden können. Für visuelle Medienobjekte kann desweiteren ein Fenster spezifiziert werden, in dem die Information präsentiert werden soll. FMAD unterstützt damit die Entwicklung von multimedialen Präsentationsanwendungen, die mehrere Fenster eines Window-Systems zur Präsentation nutzen können. Initiale räumliche Beziehungen visueller Medienobjekte können direkt-manipulativ definiert werden. Dazu wird bei geöffnetem Attributeditor die Information so auf dem Bildschirm dargestellt, wie sie initial auch in der Präsentation erscheinen wird. Das Fenster Picture-Editor in Abbildung 7.10 zeigt einen Attributeditor der Klasse FMPictureObject. Unten links in der Abbildung ist das Bild zu sehen, das gerade mit Hilfe des Editors bearbeitet wird.

Die im Attributeditor spezifizierten Werte werden intern in der Spezifikationskomponente des jeweiligen Medienobjektes abgelegt. Über die Persistenzkomponente können sie gespeichert und auch wieder geladen werden. Die Präsentationskomponente elementarer Medienobjekte enthält Routinen zur Präsentation der gespeicherten Information, d.h. die Aktivitätsfunktion sowie Systemfunktionen zur Manipulation der Information. Die Attribute eines Objektes werden durch die Interpretationskomponente verwaltet. Bei der Aktivierung lädt die Interpretationskomponente die Attribute mit ihren initialen Werten und startet die Aktivitätsfunktion. Beim Ändern von Attributen über Aktionen ruft die Interpretationskomponente die zugehörige Systemfunktion auf. Die Abhängigkeiten zwischen den funktionalen Komponenten elementarer Medienobjekte können Abbildung 7.8 entnommen werden.




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Dietrich Boles
Thu Nov 14 14:58:01 MET 1996