Die einzelnen Informationseinheiten einer multimedialen Präsentationsanwendung, wie Texte, Zeichnungen, Musikstücke und Videos, kapseln jeweils bestimmte Informationen und können daher, angelehnt an die Terminologie der objektorientierten Programmierung, als Objekte betrachtet werden. Da die Objekte von einem bestimmten Typ, genauer gesagt Medientyp, sind, werden sie als (elementare) Medienobjekte bezeichnet. Von den Ausgabemedientypen, wie Text, Graphik, Audio, Video und Animation, können Eingabemedientypen, auch Interaktionstypen genannt, unterschieden werden, deren Instanzen bestimmte Interaktionstechniken kapseln. Buttons, Menüs, Schieberegler und Texteingabefelder sind Beispiele klassischer Interaktionsobjekte.
Mitunter ist es sinnvoll, einen Teil des Beziehungsnetzwerks als eine Einheit zu betrachten, beispielsweise einen Film zusammen mit seiner Vertonung. Derartige zusammengesetzte Einheiten können als komplexe Medienobjekte bzw. Multimedia-Objekte angesehen werden, die durch Komposition von anderen - elementaren bzw. selbst wieder komplexen - Medienobjekten - ihren Komponentenobjekten - und Beziehungen zwischen den Komponentenobjekten gebildet werden.