next up previous contents
Next: 4.4 Standards Up: 4. Der Medientyp Text Previous: 4.2 Textverarbeitung

4.3 Hypertext

Für rein elektronisch publizierte Dokumente ist eine sequentielle Informationsverkettung, wie sie in den gedruckten Medien zu finden ist, nicht mehr zwingend notwendig. Hier besteht die Möglichkeit, die Dokumente netzwerkartig zu verknüpfen. Dies geschieht durch sogenannte Hyperlinks oder Verweise, d.h. Textstellen, die durch Anwählen direkt zu dem durch diesen Hyperlink verbundenen Dokument führen. Das daraus resultierende Beziehungsnetzwerk (s. Abbildung 4.9 wird Hypergraph, die Gesamtheit der Dokumente mit den Links Hypertext genannt.


  
Abbildung: Beispiel für ein Hypertext-Netzwerk
\begin{figure}
\centerline{\epsffile{./zeichnungen/txtabb9.dl.eps}}\end{figure}

Diese Art der Informationsverknüpfung kommt der Art und Weise entgegen, wie der Mensch Wissen in seinem Gehirn repräsentiert, nämlich als komplexes Netzwerk. Somit entspricht ein Hypertext-Dokument eher als ein normales Dokument dem menschlichen Lernvorgang.

Eine wesentlich differenziertere Definition der hier vorgestellten Begriffe und weitere Informationen finden sich in [Bol94].



Dietrich Boles
1998-12-23