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Unterabschnitte
In der Einleitung dieses Kapitels wurde bereits erwähnt, daß ein Bild einerseits durch seine inhaltliche Absicht und
andererseits durch seine formale Gestaltung auf den Betrachter wirkt. Der Computergrafiker hat die Aufgabe,
Stil- und Gestaltungsmittel zu finden, die auf das Motiv und die mitzuteilende Aussage zugeschnitten sind. Der
folgende Abschnitt beschäftigt sich daher mit den formalen Gestaltungsgrundsätzen aus der Bildsprache.
Die Bildsprache entsteht aus der inneren Struktur eines Bildes. Dabei sind die wichtigsten strukturbildenden
Elemente Linien und Flächen. Man bezeichnet sie daher auch als ,,Substantive`` der Bildsprache. In der Analogie
zur Schriftsprache sind die Farben die ,,Adjektive`` der Bildsprache. Sie ,,kolorieren`` die Substantive. Weiterhin
entstehen durch das Zusammenwirken von Linien, Flächen und verschiedenen Farben Kontraste und Konturen.
Kontraste und Konturen sind wichtige ,,Attribute`` der Bildsprache. Das Basiselement der Bildsprache ist das
Bildformat. Es bestimmt nicht nur die äußere Form, sondern auch den Charakter des Bildes. All diese Faktoren
werden in ihrer Gesamtheit auch als Bildschemata bezeichnet.
Von den Bildschemata gehen Symbolwirkungen aus, die über den Wahrnehmungsapparat Assoziationen und
Haltungen hervorrufen. Die Bildsprache wirkt auf das Unterbewußtsein des Betrachters. Sie kann beim
Betrachter ebenso Gefühle wecken wie auch Spannungen oder Entspannungen erzeugen. Gerade deshalb haben
die Mechanismen der Bildsprache in der Computergrafik eine sehr große Bedeutung; unabhängig davon, ob es
nun um die Gestaltung von Bildern mit eher künstlerischem Anspruch geht oder ob reine Sachverhalte visualisiert
werden sollen. Denn dort, wo unbewußt mit Gestaltungselementen gearbeitet wird, deren Wirkung auf den
Betrachter nicht berücksichtigt wurde, können Inhalte und Symbolwirkungen transportiert werden, die
entgegengesetzt der beabsichtigten Bildaussage stehen.
Die Bildbetrachtung kann mit dem Lesen eines Textes verglichen werden. Im europäischen Kulturkreis liest man
von links nach rechts und von oben nach unten. Dabei werden Sätze nicht mit einem Blick aufgenommen,
sondern es erfolgen Blicksprünge von Wort zu Wort. Auch bei der Bilderfassung wandert der Blick des
Betrachters von links nach rechts und von oben nach unten. Diese Richtungstendenz ist im Gegensatz zur
Leserichtung kulturunabhängig. Auch Chinesen und Japaner ,,lesen`` Bilder von links oben nach rechts unten.
Die Betrachtung eines Bildes unterscheidet sich allerdings in einigen Aspekten von dem Lesen einer Textseite. Ein
Bild wird nicht immer von links oben nach rechts unten abgetastet. In der Regel konzentriert sich der Blick des
Betrachters zuerst auf diejenigen Bildteile, die für ihn von besonderem Interesse sind. Doch das interessierende
Bildelement wird wieder von links oben nach rechts unten abgetastet, bevor der Rest des Bildes betrachtet wird.
Diese Richtungstendenz hat Auswirkungen auf die Bildgestaltung. Bildelemente oder Kontraste, die eine
besondere Wichtigkeit bekommen sollen, sollten im rechten Bildfeld positioniert werden. Der Blick des
Betrachters wird dort, nachdem das Bild von links oben nach rechts unten abgetastet wurde, zur Ruhe kommen.
Der Bildautor kann zwar das Format des Computermonitors nicht beeinflussen, wohl aber das Format seiner
Bilder. Bei den Formatvarianten unterscheidet man zwischen Hochformat, Querformat und quadratischem
Format. Je nach verwendetem Format können unterschiedliche Bildwirkungen erzielt werden.
Das Quadrat ist das ausgeglichenste aller Formate. Da alle seine Seiten gleich lang sind, verkörpert es
Neutralität. Weder tendiert es zur Seite noch zur Höhe. Es wird deshalb vom Betrachter als sehr harmonisch
und beruhigend empfunden. Ein quadratisches Format symbolisiert visuelle Statik, die sich allerdings auch negativ
auswirken kann. So ist z.B. das quadratische Format grundsätzlich spannungsloser als die anderen Bildformate.
Nicht zuletzt deshalb wird dieses Format nur in wenigen Fällen angewendet.
Abbildung 5.1:
Ein Motiv im quadratischem Format
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Das Querformat ist das natürlichste Format. Es entspricht in etwa dem menschlichen Sehfeld. Ein Bild im
Querformat wirkt ausladend, panoramaartig und bezieht das Motivumfeld stärker ein. Die Augen können ein
Bild im Querformat mit einem Schwenk von links nach rechts abfahren. Die Breitenwirkung kommt deshalb
besser zur Geltung. Grundsätzlich eignet sich dieses Format für Motive, bei denen eher die Breitenwirkung,
als die Höhenwirkung betont werden soll, wie z.B. bei Landschaftsaufnahmen.
Beim Hochformat werden besonders die vertikalen Motivlinien betont. Die Höhenwirkung des Motivs kommt
dadurch besser zur Geltung, während die Breitenwirkung gemindert wird. In einem hochformatigen Bild können
Symbolwirkungen wie Größe, Stärke, Übergeordnetheit und Erhabenheit transportiert werden. Ein Motiv im
Hochformat wirkt sehr oft eindrucksvoller und beherrschender als in anderen Formaten.
Wie auch beim Querformat kann der Bildautor mit dem Hochformat leichter Spannung erzeugen als mit dem quadratischen
Format. Das Hochformat gilt als das dynamischste Format. Mit ihm der Bildautor sehr leicht ein auffälliges Bild
komponieren. Hochformatige Bilder werden deshalb besonders in der Werbung eingesetzt.
Ob eine symmetrische oder asymmetrische Aufteilung der Bildfläche entsteht, hängt davon ab, wie Teile des
Motivs oder das Gesamtmotiv innerhalb des Bildes angeordnet werden. Betrachter finden in der Regel
asymmetrische Aufteilungen interessanter. Sie strahlen mehr Dynamik und Lebendigkeit aus. Dagegen führen
symmetrische Aufteilungen eher zu ruhigen, statischen, geordneten, für den Betrachter sehr angenehmen
Bildwirkungen.
Eine wichtige Rolle bei der Aufteilung der Bildfläche spielt der ,,Goldene Schnitt``. Er besagt, daß die Aufteilung
einer Fläche oder Strecke im Verhältnis 3:5 als besonders harmonisch empfunden wird. Bezogen auf die
Positionierung von Bildelementen bedeutet das, daß das Motiv nicht direkt in die Bildmitte, sondern mehr links
bzw. rechts oder leicht oberhalb bzw. leicht unterhalb der Bildmitte positioniert wird. Dadurch wirkt das Bild
spannender, als wenn das Motivelement direkt in die Bildmitte plaziert würde. Hier wird also die Symmetrie aufgegeben.
Abbildung 5.2:
Die Anordnung des Fahrrades folgt den Prinzipien des Goldenen Schnitts.
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Auch wenn der Goldene Schnitt mathematisch sehr exakt bestimmt wurde, bedeutet das nicht, daß er mit
derselben Genauigkeit bei der Positionierung der bildbestimmenden Motive angewendet sollte. Die Findung einer
asymmetrischen Bildaufteilung, die sich am Goldenen Schnitt orientiert, sollte eher vom Gefühl bestimmt
werden.
Der Goldene Schnitt ist vor allem ein ästhetisches Gestaltungsprinzip mit primär formalem Charakter. Er ist ein
indirektes Mittel der Bildsprache, von dem kein direkter Informationsgehalt ausgeht. Mit seiner Hilfe ist es
lediglich möglich, die formale Bildgestaltung attraktiver, dynamischer und spannungsbetonter umzusetzen.
Noch bevor der Bildbetrachter in einer Grafik einen Gegenstand auch als solchen erkennt, werden unbewußt
Linien und Flächen wahrgenommen. Linien und Flächen sind die elementaren Gestaltungselemente der
Bildsprache. Ihr Gebrauch löst Stimmungen beim Betrachter aus, die der Computergrafiker kennen sollte.
Linien lenken unbewußt den Blick des Betrachters. Man spricht daher häufig von Führungs- oder Leitlinien.
Man kann mit einer Führungslinie direkt auf ein Bildelement zielen. Linien reduzieren dabei ein Bildelement nicht
nur auf seine äußere Form, sondern es werden Eindrücke wie Statik oder Dynamik, Spannung oder
Ausgeglichenheit, Harmonie oder Disharmonie erzeugt.
Im Bildaufbau wird zwischen imaginären und wirklichen Linien unterschieden. Wirkliche Linien existieren als
klare geometrische Konturen im Bild, beispielsweise als Häuserkante, Horizont oder auch als Schatten.
Imaginäre Linien dagegen sind nicht direkt im Bild sichtbar. Bei der Betrachtung bildet der Betrachter sie eher unbewußt
aus dem Zusammenhang des Bildaufbaus.
Der Grad der Wirkung der Linien auf den Betrachter ist nicht nur abhängig von dem Grad der Deutlichkeit,
sondern auch von der Orientierung innerhalb des Bildes. Bei der Orientierung wird zwischen
waagerechten, senkrechten und diagonalen Linien unterschieden.
Eine waagerechte Linie unterteilt ein Bild in eine obere und eine untere Bildhälfte. Dem Betrachter werden dabei
Eindrücke wie Ruhe, Gleichgewicht, Stabilität, Dauerhaftigkeit und Zuverlässigkeit suggeriert. Mit einer
dominanten waagerechten Linie (z.B. der Horizont in der Landschaftsaufnahme in Abbildung 5.3) lassen sich beim Betrachter eher Eindrücke wie Raum, Weite und
Großzügigkeit erzeugen.
Senkrechte Linien suggerieren in gewisser Weise Stabilität, doch wirken sie spannungsvoller als waagerechte
Linien. Denn senkrechte Linien und Formen scheinen sich immer in einer Art Balance zu halten. Es besteht immer
die Möglichkeit, daß eine der Linien umkippen könnte.
Da Bilder von links nach rechts abgetastet werden, kann besonders eine dominante senkrechte Linie im Bild den
Blick des Betrachter stoppen. Es ist daher zu überlegen, ein entsprechendes Motivteil z.B. ein Schatten als
deutliche Senkrechte auf der rechten Bildhälfte anzuordnen. Dadurch kann verhindert werden, daß der
umherschweifende Blick des Betrachters sofort wieder aus dem Bild herauswandert.
Diagonale Linien können als aufsteigend bzw. als absteigend bezeichnet werden. Eine Diagonale drückt also eine
Bewegungstendenz aus. Ihre Wirkungen resultieren aus der typischen Blickrichtung von links nach rechts. Beim
Betrachten der Reifen in Abbildung 5.3 entstehen Eindrücke wie Dynamik, Lebendigkeit und Bewegung. Aufwärts gerichtete Diagonalen
wirken in der Regel am harmonischsten. Abwärts gerichtete Diagonalen haben dagegen auf den Betrachter
wesentlich negativere Wirkungen.
Abbildung 5.3:
Senkrechte, waagerechte und diagonale Linien
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Flächen sind Ruhepunkte in einer Darstellung. Sie verleihen einem Bild optischen Halt. Im Gegensatz zu Linien,
die den Blick des Betrachters über das Bild wandern lassen, bilden sie in sich geschlossene Schwerpunkte.
Flächen können den Blick des Betrachters stoppen und halten. Die elementarsten Flächen in der Bildgestaltung
sind Dreieck, Kreis, Rechteck und Quadrat.
Wie bei Linien muß man auch bei Flächen zwischen wirklichen und imaginären Flächen
unterscheiden. Imaginäre Flächen entstehen durch eine entsprechende Anordnung von Bildelementen zu
Kreisen, Rechtecken, Dreiecken oder Quadraten. Wirkliche Objekte sind als klare geometrische Objekte im Bild
(z.B. Tischplatte, Fenster oder Teller usw.). Abbildung 5.4 und 5.5 zeigen imaginäre
Flächen.
Imaginäre Dreieckflächen stehen in deutlichem Kontrast zum rechteckigen Bildformat. Auf den Betrachter
wirken derartige Bildkompositionen sehr spannungsgeladen und dynamisch. Zudem haben Dreieckflächen die
Eigenschaft, den Blick des Betrachters im Bild zu halten - der visuelle Austritt wird sozusagen erschwert
(Blickgefängnis).
Abbildung:
Die drei Sessel lassen sich zu einem imaginären Dreieck verbinden.
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Kulturell hat der Kreis unter anderem Bedeutungen wie Sonne und Mond und besitzt daher für den Betrachter
einen sehr hohen Aufmerksamkeitswert. Symbolisch steht er für Aufgeschlossenheit Stabilität und Ruhe.
Kreisflächen wie in Abbildung 5.5 haben die Eigenschaft, einen deutlichen Kontrast zum Rechteckformat des Bildes zu erzeugen.
Das Rechteck ist die Form, die am häufigsten vorkommt, z.B. in Gebrauchsgegenständen und in der
Architektur. Sehr schmale Rechtecke erzeugen beim Bildbetrachter ähnliche Eindrücke wie senkrechte oder
waagerechte Linien. Ansonsten hängt die Wirkung stark von der Größe der Rechteckform im Bild ab. So hat
ein großes waagerechtes Rechteck, das mit den Bildrändern korrespondiert, oft den Charakter eines Rahmens.
Auf den Betrachter wirken derartige Bildkompositionen sehr ruhig und streng.
Abbildung:
Imaginäre Rechteck- und Kreisflächen
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Vom Quadrat geht durch seine Form eine neutrale und ruhige, oft aber auch monotone Wirkung aus. Innerhalb
von Bildern eignen sich quadratische Formen also dazu, Ruhepunkte für den Blick des Betrachters zu bilden.
In der Bildgestaltung spricht man von einem Kontrast, wenn sich zwei gegensätzliche Gestaltungselemente
gegenüberstehen. Diese Gegensätzlichkeit kann sehr viel Spannung beinhalten und beim Betrachter zu den
unterschiedlichsten Assoziationen führen. Grundsätzlich gilt, daß ein Bild mit sehr deutlichen Kontrasten auf
den Betrachter wesentlich spannungsvoller wirkt als ein Bild mit nur sehr subtilen Kontrasten. Die
grundlegendsten Kontraste sind: Hell-Dunkel-Kontrast, Formen- und Flächenkontrast, Größenkontrast,
Oberflächenkontrast, Richtungskontrast, Mengenkontrast und Farbkontrast (siehe Abschnitt über Farben).
Der Hell-Dunkel-Kontrast eignet sich dazu, den Blick des Betrachter zu beeinflussen. Helle Farbtöne wirken
grundsätzlich angenehmer als dunkle Farbtöne. Das Auge des Betrachters wird daher in der Regel auf hellen
Bildabschnitten länger verweilen als auf eher dunklen Bildteilen. Die mit Hell-Dunkel-Kontrasten verbundenen
Aussagemöglichkeiten sind dabei sehr unterschiedlich. Grundsätzlich gilt: je größer der Kontrast zwischen
Hell- und Dunkel in einem Bild ist, desto größer ist die Spannung im Bild. Bilder mit sehr starken
Hell-Dunkel-Kontrasten sind deshalb nur sehr selten langweilig.
Mit dunklen Farbtönen kann der Bildautor auch ein ,,Blickgefängnis`` erzeugen. Sind die Bildränder abgedunkelt und ist
nur die Mitte des Bildes aufgehellt, so kann der Blick des Betrachter festgehalten werden. Ein schneller Austritt des
Blicks aus dem Bild wird verhindert. Dunkle Farben am Bildrand bilden Säulen, die dem Bild den Eindruck von
Standfestigkeit verleihen. Dunkle Farben am Bildoberrand hingegen empfindet der Betrachter als schwer. Sie scheinen nach
unten zu drücken, wodurch eine gewisse Dramatik erzeugt wird.
Der Formen- und Flächenkontrast entsteht durch Gegenüberstellungen von runden und eckigen Formen, Linien
und Flächen, symmetrischen und unsymmetrischen Formen, usw. Unterschiedliche Formen oder Flächen
erzeugen ein Spannungsverhältnis. Dabei wird das Interesse des Betrachters geweckt. In
Abbildung 5.6 kontrastiert die Diagonale mit dem schwarzen Kreis.
Der Größenkontrast ist ein Stilmittel, das die Räumlichkeit eines Bild verstärken kann. So wirken gleiche
Bildelemente, die im Bild aber entsprechend ihrer Entfernung kleiner dargestellt und angeordnet werden, auf den
Betrachter sehr perspektivisch. Für ihn entsteht der Eindruck als wären die kleineren Bildelemente weiter
entfernt als die größeren Formen.
Stehen sich verschiedene Oberflächenstrukturen gegenüber, so entsteht der Oberflächenkontrast. Eine glatte,
glänzende Fläche wirkt z.B. in ihrer Beschaffenheit noch glatter, wenn zum Vergleich eine eher rauhe
Oberfläche dargeboten wird. Der Oberflächenkontrast ist also ein wirksames Stilmittel mit dem der Bildautor sehr leicht
die Beschaffenheit einer Oberfläche verstärken oder auch abschwächen kann. In Abbildung 5.6
kontrastieren die Oberflächen der kleinen Kreise mit dem Hintergrund.
Der Richtungskontrast bezieht sich auf die Ausrichtung von Linien. So erzeugen Linien, die eher parallel verlaufen,
beim Betrachter Eindrücke wie Ruhe und Ausgeglichenheit. Linien, die hingegen weniger zielgerichtet verlaufen
und sich vielleicht sogar überschneiden, erzeugen beim Betrachter Spannung. Diese Wirkungen sind allerdings
sehr individuell und sollten daher nicht überbewertet werden.
Innerhalb eines Bildes läßt sich die Spannung durch eine unsymmetrische Anordnung der Bildelemente
erhöhen. Dies kann zum einen dadurch geschehen, daß einer symmetrischen Anordnung von zwei
Bildelementen ein drittes Bildelement hinzugefügt wird. Entsteht in einem Bild durch die Hinzunahme eines weiteren
Bildelements ein ungleiches Mengenverhältnis, so wird von einem Mengenkontrast gesprochen.
Abbildung:
links: Formen- und Flächenkontrast, rechts: Oberflächenkontrast
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Dietrich Boles
1998-12-23