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Implementierung

Die Implementierung erfolgte auf Apple PowerPCs mit Hilfe des Autorensystems Apple Media Tool (kurz: AMT) und der dazugehörigen objektorientierten Programmiersprache. Das AMT bietet die Möglichkeit, Bildschirmseiten einer Multimedia-Anwendung grafisch am Bildschirm zu entwerfen, die Ergebnisse als Source-Code für die Apple Media Programming Language zu exportieren und Änderungen im Source-Code zu programmieren. Allerdings ergaben sich beim Arbeiten mit dem AMT Probleme, die dazu führten, die grafischen Tools nur begrenzt zu benutzen:

Aus diesen Gründen wurde weitgehend auf das AMT verzichtet. Bei der Programmierung wurde aus Gründen der Geschwindigkeit verstärkt darauf geachtet wenige Objekte zu benutzen und Objekte wiederzuverwenden. Außerdem wurde der Bildschirmaufbau so optimiert, daß nur die notwendigen Bildelemente neu gezeichnet werden und nicht der komplette Bildschirm.

Um die Anzahl der Objekte weiter zu minimieren, wurden Bildschirmelemente zu einer Klasse zusammengefaßt, die die gleiche Bildschirmposition und das gleiche Verhalten haben. Diese Klasse bietet die Möglichkeit,in Objekten die Datenquelle zu ändern. Beispielsweise existiert für die 150 Lektionsseiten nur ein Textelement mit einer festen Position und einem festen Verhalten. Durch Angabe eines Files ist es mit der Switch-Methode allerdings möglich, einen anderen Text in den Speicher zu laden und auf dem Bildschirm darzustellen. Die Switch-Methode steht für alle Medientypen zur Verfügung. Beispielsweise class cSwitchablePictureHandler, die die Klasse cPictureHandler ersetzt und Methoden und Verhaltensweisen von Bildern zur Verfügung stellt. Die Idee der Switchable-Media stammt von Dan Crow der seine Klassen im Internet zur Verfügung stellt.

Einen weiteren Geschwindigkeitsvorteil ereichten wir durch das dynamische Anfügen von Bildelementen: Ein Bildschirm besteht im AMT eigentlich aus einer festen Anzahl von Bildelementen, die in den Speicher geladen werden bevor die Bildseite aufgebaut wird. Dadurch, daß viele Elemente (z.B. Historyliste, Hilfe-texte und -button, etc.) nicht immer sichtbar sind, ist dieses Laden in den Speicher oft unnötig und verbraucht zuviel Zeit. Daher haben wir die Klasse der Bildschirme (class cDefaultContainer) erweitert um die Methode Anfuegen(Objekt). Die Bildseiten enthalten beim Aufruf nur die nötigsten Elemente. Weitere Objekte werden erst hinzugefügt, wenn sie benötigt werden. Die Klasse cDefaultContainer wurde um die Methode Anfuegen(Objekt) erweitert und in cMpigContainer umbennant.

Da das AMT bildschirmseitenorientiert ist, ist dementsprechend die Implementierung unterteilt. Um zwischen den Seiten zu wechseln, wird die Standardmethode oBinder.Goto(Seite) des AMT benutzt. Das Programm ist in Seiten unterteilt, die wiederum aus Medienobjekten bestehen. Folgende Seiten sind im Programm enthalten:

Zusätzlich zu den Seiten enthält das Programm Dialogfenster, die dynamisch an die Seiten angefügt und aktiviert werden:


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Wed Dec 11 16:18:19 MET 1996