Sie sind durch Auswahl des Programmteils Fallbeispiele im Hauptmenü auf diese Seite gelangt. Sie haben hier die Möglichkeit, die Vorgeschichten zu den angebotenen Fallbeispielen kennenzulernen. Ihnen wird zunächst die Situation des ersten Fallbeispiels Arbeitsunfall durch einen Text und ein Video dargestellt. Wollen Sie sich das Video anschauen, müssen sie die entsprechende Fläche anklicken. Wählen Sie dagegen den Button Nasenbluten, erscheint statt des Videos ein Bild und eine andere Geschichte auf dem Bildschirm. Schauen Sie sich ruhig alle Geschichten an! Wählen Sie den Button des Fallbeispiels, das Sie bearbeiten wollen (im weiteren beziehen sich die Erklärungen auf das Beispiel Nasenbluten) und betätigen dann den Startbutton rechts unten auf dem Bildschirm. Ab jetzt beginnt die Zeit zu laufen! Wenn Sie nur abwarten, verschlechtert sich der Zustand des Verletzten.
Auf dem neuen Bildschirm sehen Sie links eine bildliche Darstellung des Betroffenen, in der Mitte eine Symbolleiste, die die äußeren Bedingungen angibt, rechts oben nochmal zur Erinnerung die Situation wie in der Vorgeschichte und unten rechts das Menüfeld der möglichen Maßnahmen.
An dem Abbild des Verletzten können Sie die offensichtlichen Veränderungen beobachten. Diese werden durch Bildsymbole (in diesem Beispiel leider nicht) und direkt in der Darstellung kenntlich gemacht. Eine genauere Auflistung finden Sie im Anhang. Hier ist zu erkennen, daß der zu versorgende aus der Nase blutet.
Die äußeren Umstände der Notfallsituation werden Ihnen in der Mittelleiste angegeben. Die Symbole (ebenfalls im Anhang genauer erläutert) werden bei Bedarf nach einer ausgeführten Maßnahme aktualisiert bzw. ergänzt. Wird z. B. der Verletzte aus der Rückenlage in die stabile Seitenlage gebracht, ist dies im entsprechenden Fenster zu erkennen. Die Felder selbst sind nicht zu manipulieren, sie spiegeln nur den Status des Unfallgeschehens wider. In diesem Fall ist zum Beispiel nur zu erkennen, wie die Temperatur und Wetterlage ist. Erst wenn Sie beispielsweise die Lage des Verletzten verändern, wird dies angezeigt.
Sie haben nur durch das Menüfeld Einfluß auf das Notfallgeschehen. Die Maßnahmen sind in Gruppen unterteilt: Analyse, Gefahrensituation, Lebenserhaltung, Verletzung behandeln, Körperlage ändern, sonst. Maßnahmen und Erste Hilfe beenden.
Um das Notfallopfer gut versorgen zu können, muß es auch nach nicht offensichtliche Verletzungen untersucht werden. Dafür steht die Maßnahmengruppe Analyse zur Verfügung. Nach Auswahl dieser Gruppe erscheint ein neues Menüfeld, welches ausgewählte Maßnahmen enthält, die dazu dienen, mehr über den Zustand des Verletzten herauszufinden. Messen Sie z. B. den Herzschlag oder überprüfen Sie die Hauttemperatur!
Auch hinter den anderen Menüpunkten befinden sich neue, z. B. Button Körperlage ändern:
Dem Patienten mit dem Nasenbluten soll die Blutung gestillt werden, also wählen Sie zunächst den Button Wundversorgung und in dem neuen Menü das Feld Nacken kühlen. Anschließend klicken Sie im Grundmenü auf Lage verändern und in der dazugehörigen Auswahl auf Oberkörper vorbeugen. Wenn Sie meinen, alles für den Verletzten getan zu haben, was möglich und sinnvoll ist, beenden Sie das Fallbeispiel durch Auswahl des Buttons Beenden. Sie gelangen nun auf eine Seite, auf der Ihre Maßnahmen bewertet werden.
Auf diesem Bildschirm sehen Sie, ob Ihre Maßnahmen richtig waren. Die Zeiten geben an, welche Zeitspanne seit Beginn des Fallbeispiels (in Minuten und Sekunden) vergangen ist. Im Laufe des Fallbeipiels vergeht nicht im gleichen Maße die Zeit, wie Sie sich tatsächlich mit dem Programm beschäftigen, sondern schneller. Das Auswählen einer Maßnahme dauert natürlich nur Sekunden, müßten Sie sie ausführen eventuell mehrere Minuten. Viele Veränderungen am Notfallopfer wirken sich erst nach langer Zeit aus. Um zu sehen, ob Ihre Maßnahme anschlägt, müssen Sie durch den neuen Zeitverlauf nicht lange warten, sondern können schnell weiter agieren.