Da sich ein Bild zu einem großen Anteil aus Flächen zusammensetzt, welche
sich nach DCT durch einen geringen Anteil hoher Frequenzen ausdrücken,
besitzen viele AC-Koeffizienten den Wert Null oder fast Null. Damit ergibt
sich eine gute Möglichkeit zur Kompression durch Nullunterdrückung,
Lauflängenkodierung bzw relativer Kodierung/Prädikation (Kodierung durch
Differenzbildung vgl. Kapitel
Seite
ff).
Die Reihenfolge der Bearbeitung der DCT-AC-Koeffizienten erfolgt gemäß der Zick-Zack-Sequenz (). Es entstehen längere Folgen ähnlicher Datenbytes, womit eine effiziente Entropiekodierung möglich ist.
JPEG bietet für die eigentliche Entropiekodierung (nach einer Lauflängenkodierung der AC-Koeffizienten) die Huffman- und Arithmetische Kodierung an.
Bei der Kodierung werden zwei verschiedene Ansätze verfolgt:
Bei der verlustfreien Kodierung wird das Bild mit einer gleichbleibenden
Bitanzahl, die von 2 bis 16 Bit pro Pixel reichen kann, kodiert.
Hier wird bei der Bildverarbeitung und
Quantisierung auf ein prädikatives Verfahren (also keine
Transformationskodierung) zurückgegriffen. Für jedes Pixel "`X"' wird dabei
einer von 8 Prädikatorwerten (Vorhersagewert) und die Differenz zu diesem
Prädikatorwert der Entropiekodierung (Huffman oder Arithmetische Kodierung)
zugeführt. Siehe hierzu auch nachfolgende Tabelle
.