In der Präsentationsphase werden die in der Kompositionsphase definierten Beziehungen interpretiert. Dabei vergeht zwischen dem von der Systemsoftware initiierten Startbefehl bis zum realen Beginn der Präsentation eine nicht vernachlässigbare Zeitspanne. Folgende Faktoren beeinflussen diese Phänomen:
Damit der Einfluß der Verzögerung von Steuerbefehlen möglichst gering ist, müssen diese in der synthetischen Synchronisation berücksichtigt werden. Sie werden für alle Nachrichten eines Gerätes in einen festen Anteil und einen schwankenden Anteil aufgeteilt. Es hat sich gezeigt, daß im wesentlichen der feste Anteil die Verzögerung bestimmt und die auftretende Varianz gering ist. Damit kann eine gerätespezifische Verzögerung einkalkuliert werden. Außerdem sollte eine zeitliche Entkopplung zwischen der Positionierung und dem Beginn des Datentransfers vorgesehen werden, um Verzögerungszeiten zu minimieren.
Bei CD-ROM Laufwerken können Verzögerungszeiten von bis zu einer Sekunde auftreten. Wenn sich die zu synchronisierenden Daten auf einer Festplatte befinden, sind diese Zeiten wesentlich kürzer.