Ein wichtiges Merkmal einer guten multimedialen Anwendung ist, daß Ladezeiten nicht zu lang sind. Sie beeinflußt das Interesse des Benutzers sehr stark. Daher ist ein möglichst optimales Verhältnis von Ladezeiten zu Verbrauch von Festplattenspeicher zu finden. Die Verwendung von Spezialeffekten, wie z.B. Überblendeffekte, sollte anwendungsabhängig sein. Bei Produktwerbung sollten viele Spezialeffekte benutzt werden. Bei Lehr- und Lernsystemen hingegen ist lediglich eine geziehlte Verwendung von Spezialeffekten zu empfehlen. Die Anwendung sollte zwar die Aufmerksamkeit des Benutzers erregen, jedoch darf nicht vom Lehrinhalt abgelenkt werden. Außerdem sollte ein von der Anwendung örtlich getrenntes Konfigurationsmenü existieren, mit dem Grundeinstellungen, wie z.B. dem An- und Ausschalten von Audioausgaben oder die Auflösung des Bildschirms, vorgenommen werden können. Des weiteren sollte ein History-Mechanismus integriert sein, der bereits besuchte Abschnitte speichert und jederzeit zugänglich macht.
Allgemeine Merkmale: