Mit Hypertext Design Model wird nur der strukturelle Entwurf fertiggestellt, der ein abstraktes Gebilde aus Knoten und Kanten darstellt. Dieses Gebilde muß zur Implementation der eigentlichen Anwendung auf das Zielsystem abgebildet werden. Mit einer gegebenen browsing semantic, die auf das Zielsystem abgestimmt sein muß, kann man das in HDM erstellte Gebilde in eine lauffähige Anwendung übersetzen. Dementsprechend kann man mit verschiedenen browsing semantics verschiedene Versionen der Anwendung erstellen, die sich durch die visuellen Möglichkeiten und das Ablaufverhalten des verwendeten Systems unterscheiden.
HDM schreibt keine spezifische Semantik vor, enthält aber auch keine Elemente, mit denen eine browsing semantic definiert werden kann.