Auditive Daten können verschiedenen Klassen zugeordnet werden:
Dabei kann Musik als Hintergrundbegleitung, als primäre oder als begleitende Information eingesetzt werden. Geräusche bieten sich für kurze Informationen oder als Hilfsmittel für eine realistisch wirkende Anwendung an. Der Einsatz von Sprache eignet sich für Aufforderungen, wichtige Mitteilungen und vor allen Dingen zum Präsentieren textueller Information.
Earcons sind kurze, prägnante Klänge/Sounds/Geräusche/Wörter (in Anlehnung an graphische Icons), die für bestimmte Hinweise (wie Fehlermeldung "`Versuch, Grenze zu überschreiten"') verwendet werden und in der Regel als Feedback auf eine Benutzeraktion Einsatz finden.
Diese Unterscheidung kann hilfreich bei der Planung einer Audioproduktion sein, da es Nicht-Musikexperten damit leichter fällt, Vorstellungen zu äußern und zu konkretisieren. Anhand dieser Begriffe kann z.B. ein vorstrukturierter Multimedia-Entwurf auf hilfreiche Audio-Erweiterungen hin untersucht werden.