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Gestalterische Beziehungen

Die Präsentation von Medienobjekten kann durch Modifizierung bestimmter, vom jeweiligen Medientyp abhängiger, Größen variiert werden. Diese nennt man auch Attribute der Medientypen. Dabei besitzt ein Typ i. a. mehrere Attribute. Diese sind beim Film z. B. Abspielgeschwindigkeit und Darstellungsgröße; bei Audio sind es Geschwindigkeit und Lautstärke. Für beide Typen sind auch noch weitere Attribute denkbar, wie z. B. Darstellungsqualität vom Film und Tonlage einer Audiosequenz (Sample).

Zwischen Attributen verschiedener Medienobjekte können nun gestalterische Beziehungen konstruieren werden [Bol94]. Beispiele hierfür wären:

Bei gestalterischen Beziehungen unterscheidet man zwischen der diskreten und kontinuierlichen Variante. Die diskrete muß nur zu einem bestimmten Zeitpunkt gültig sein (z. B. am Anfang der Präsentation als Initialwert), während sich letztere über bestimmte Zeiträume erstreckt.




Wed Dec 11 15:53:30 MET 1996