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Browsingsysteme

Mit Browsingsysteme steuert der Benutzer interaktiv, seiner Motivation und seinem Wissen entsprechend durch das Hypertext/Hypermedia-Dokument. Browser interpretieren, wie in Abbildung 3.4 dargestellt, das Hypertext/Hypermedia-Dokument und generieren eine Präsentation auf Grund der vorgegebenen internen Darstellung.

 

Ein Problem in Hypertext/Hypermedia-Anwendungen ist, daß sie sehr komplex sein können. Man spricht dann von dem Phänomen ''Lost in Space'', was bedeutet, daß man sich in der Struktur unter den Dokumenten verirrt hat.

Um dem entgegen zu wirken, verwenden Browser häufig graphische Darstellungen, um die Struktur eines Dokumentes darzustellen. Man kann zwischen zweidimensionaler Netzdarstellung und dreidimensionaler Netzdarstellung unterscheiden. Beide haben gemeinsam, daß der Anwender mit Hilfe von Ankermarkierungen durch ein Dokument navigieren kann. Die dreidimensonale Netzdarstellung fand bisher keine Verbreitung. Das liegt in ihrer schlechten Handhabung. Deshalb wird im folgenden lediglich auf die gut bedienbare zweidimensionale Netzdarstellung eingegangen.

In der Präsentation als zweidimensionales Netzwerk werden die Informationsknoten durch Ikone symbolisiert, und die Verweise zwischen den Knoten als Linien oder Pfeile. Da dies in vielen Fällen nicht ausreicht, wurden weitere Hilfen entwickelt, die den Anwender vor der Orientierungslosigkeit bewahren sollen. Diese Hilfen werden Filter genannt. Sie reduzieren die Beweglichkeit eines Browsers auf eine geringere Anzahl von Knoten. Am besten können Informationsmengen in den Griff bekommen werden, wenn sie nach gewissen inhärenten (zusammengehörenden) Merkmalen gliedert werden können.




Wed Dec 11 15:53:30 MET 1996