Nachdem jetzt die Bestandteile von Hypertext/Hypermedia-Systemen erläutert wurden, soll nun exemplarisch ein Aufbau eines Hypertext/Hypermedia-Systems vorgestellt werden.
Abbildung 3.13 zeigt ein Schichtenmodel, wie Hypertext/Hypermedia-System aufgebaut ist. Das Fundament bildet eine Software, die Informationseinheiten in ungeordneter, beliebiger Art und Weise zur Verfügung stellt. In der Regel verwendet man ein Datenbank-System oder ein Datei-System.
In der darüberliegenden Schicht wird eine sogenannte Hypertext/Hypermedia-Maschine angesiedelt. Sie hat die Aufgabe, Informationseinheiten zusammenstellen zu Knoten und das Inbeziehungsetzen dieser Knoten, d.h. die Knoten mit Hyperlinks zu verbinden. Darüber hinaus stellt sie eine Markup-Sprache zur Verfügung, mit der die interne Darstellung einheitlich dargestellt wird. In diesem Protokoll werden die Rahmenbedingungen beschrieben, wie die Informationseinheiten präsentiert werden sollen, d.h. wie Anker und Medienobjekte auszusehen haben. Der Leser, beziehungweise der Autor haben die Möglichkeit über jeweilige Werkzeuge, wie Browser und Autorensysteme auf die Dokumente zuzugreifen.