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Einleitung

Auszeichnungssprachen dienen dazu, elektronische Dokumente, neben dem eigentlichen Inhalt, mit weiteren Informationen zu versehen. Die drei Auszeichnungssprachen SGML, HTML und XML verwenden deskriptives Markup. Das bedeutet, sie fügen dem Dokument Informationen über die Struktur, nicht aber über das Layout hinzu. Die Standard Generalized Markup Language (SGML) ist eine Metasprache, mit deren Hilfe Auszeichnungssprachen spezifiziert werden können. Eine mit SGML spezifizierte Auszeichnungssprache dient zur Beschreibung einer Klasse von Dokumenten, d.h. von Dokumenten die in bestimmten Grenzen die gleiche Struktur haben.

Die HyperText Markup Language (HTML) ist eine, durch SGML spezifizierte, Auszeichnungssprache. Mit HTML lassen sich Webseiten beschreiben, auf die über das World Wide Web (WWW) zugegriffen wird, und die dann in sogenannten Browsern auf dem Bildschirm dargestellt werden können. HTML ist nicht nur eine Auszeichnungssprache, sondern auch eine Hypertextsprache. Das bedeutet, daß mit sogenannten Hyperlinks Verbindungen zwischen verschiedenen HTML-Dokumenten hergestellt werden können.

Die eXtensible Markup Language (XML) ist, wie SGML, eine Metasprache zur Spezifikation von Auszeichnungssprachen. XML ist eine echte Teilmenge von SGML, und damit weniger komplex und einfacher zu verwenden. XML ist speziell für das WWW konzipiert worden, und steht damit in gewissem Sinne in Konkurenz zu HTML. XML soll unter anderem dazu dienen Features zu implementieren, die nur von einer kleinen Minderheit der Web-Autoren benötigt werden, und nicht in HTML integriert werden sollen, um diese Sprache nicht unnötig zu komplizieren.



Norbert Loxen
Fri Aug 14 11:48:39 MET DST 1998